„Fake oder war doch nur Spaß“
- Realschüler erleben Theaterstück gegen Cyber-Mobbing

Aufmerksam und beeindruckt verfolgten am letzten Freitag (16.12.16) Klassen der Realschule Voerde eine Vorführung des Ensemble „Radiks“, das gerade eine Tour durch NRW macht. Ermöglicht wurde die Teilnahme durch den Förderverein der Schule. Zwei Schauspieler schlüpften während des Stückes in unterschiedliche Rollen.


In dem Stück „Fake oder war doch nur Spaß“ geht es um die 17jährige Lea, die davon träumt, Sängerin zu werden. Als sie in eine Casting-Agentur aufgenommen wird, weckt das den Neid ihrer besten Freundin. Nach ersten Sticheleien und Ausgrenzungen weiten sich die Mobbing-Attacken auf diverse Netzwerk-portale aus. Lea wehrt sich zunächst, aber Drohungen und Beleidigungen nehmen zu. Obwohl sich auch Lehrer damit beschäftigen, nehmen die Angriffe Ausmaße an , die keiner der Beteiligten vorhergesehen hat. Als sich herausstellt, dass auch Leas Freund Andi zu den Cybermobbern gehört und ihr Vater sie bedrängt, Anzeige zu erstatten, will Lea sich das Leben nehmen. Sie wird jedoch gefunden und kann rechtzeitig gerettet werden.

 

Den Schauspielern des Ensembles, Anna-Lisa Finke und Alexander Abramyan, gelang es durch diese schülernahe Inszenierung die Lebenswelt der Jugendlichen ohne erhobenen Zeigefinger aufzugreifen und diese glaubwürdig und ausdrucksstark darzustellen.